Startseite
Kontakt
Impressum
Inhaltsverzeichnis

Integration

Integration

 

oder

 

Weil es normal ist, verschieden zu sein...

 

 

normal

 

 

Integrationsklassen an der Schule Kielortallee

 

 

Seit dem Schuljahr 1986/87 gibt es an der Schule Kielortallee Integrationsklassen. Wenn auch diese Klassen, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam lernen, schon lange kein „pädagogisches Neuland" mehr sind, so werden an uns immer wieder folgende Fragen gerichtet:

 

Welchen Vorteil hat ein behindertes Kind, mit nichtbehinderten Kindern zu lernen?

 

Das Kind kann in der Nähe seines Wohnortes zur Schule gehen. Bestehende Kontakte zu anderen Kindern können in der Schule oder auch am Nachmittag aufrecht erhalten werden. Zudem ist es nicht mit ausschließlich gleichartig behinderten Kindern zusammen.

Es erhält vielfältigere Lernanreize von anderen Kindern.

Es erhält individuelle Förderung dort, wo es nötig ist, und hat ansonsten teil an dem allgemeinen Geschehen in der Klasse.

 

Kommen die behinderten Kinder in der Klasse zu ihrem Recht?

 

In der Integrationsklasse arbeitet ein Team von drei Pädagoginnen zusammen:die Grundschullehrerin, die Erzieherin und die Sonderpädagogin, deren Stundenzuweisung für die Klasse sich nach der Anzahl der Kinder mit erhöhtem Förderbedarf richtet. Die sonderpädagogische Betreuung gewährleistet eine an der Art der Behinderung orientierte Förderung. Der Austausch im Pädagogenteam und die Fortbildungsangebote, z.B. am BZI (Beratungszentrum für Integraation) sowie die Zusammenarbeit mit Therapeuten, Ärzten und Sonderschulen erweitern die Möglichkeiten, das Kind entsprechend zu fördern.

 

Sind die nichtbehinderten Kinder nicht unterfordert, weil die behinderten Kinder mehr Zeit beanspruchen?

 

Die niedrige Schülerzahl (insgesamt 20 Kinder), die personelle Besetzung und materielle Ausstattung der Integrationsklasse gewährleisten eine Förderung und Betreuung entsprechend den Möglichkeiten und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes.

 

Erreichen die nichtbehinderten Kinder den im Lehrplan vorgegebenen Wissensstand?

 

Ja! Bisher sind bei Vergleichen zwischen Integrationsklassen und sogenannten Regelklassen keine Unterschiede des Wissensstandes der Kinder festgestellt worden.

 

Gibt es besondere Unterrichtsformen in Integrationsklassen, die den Anspruch erfüllen, sowohl der Unterschiedlichkeit der Kinder gerecht zu werden als auch Erfahrungen der Gemeinsamkeit zu ermöglichen?

 

Als Beispiel sei hier der Sportunterricht genannt. Die Turnhalle hat sich in eine Gerätelandschaft verwandelt. Gut durchdachte, von Woche zu Woche veränderte Aufbauten bieten den Kindern vielfältige Bewegungsanreize, die es ihnen ermöglichen, sich ihren Fähigkeiten entsprechend weiter zu entwickeln.

 

Inzwischen wird der „Psychomotorische Aufbau" nicht nur von den Integrationsklassen genutzt, sondern kommt auch anderen Klassen unserer Schule zugute. Am Nachmittag gibt es „Psychomotorik" als Neigungskurs und in Kooperation mit „Sportspaß" eine Gruppe, die sich aus Schülern unserer Schule sowie umliegenden weiterführenden Schulen zusammen setzt.

 

Wieviele Integrationsklassen gibt es an der Schule Kielortallee?

 

Insgesamt vier. In jedem Jahrgang gibt es bei uns gewöhnlich drei Regelklassen und eine Integrationsklasse.

 

Wenn ich den Wunsch habe, mein Kind für eine Integrationsklasse anzumelden, was muss ich tun?

 

Bei der Anmeldung für Schulanfänger sprechen Sie mit unserem Schulleiter und teilen Sie diesen Wunsch mit. Es wird dann ein entsprechender Vermerk gemacht, der bei der Einteilung der Klassen nach Möglichkeit berücksichtigt wird, sofern die Zahl der Anmeldungen für die Integrationsklasse nicht die Kapazität übersteigt.

 

Wird schon vor dem Zeitpunkt zur Anmeldung der Schulanfänger deutlich, dass ihr Kind einen erheblichen sonderpädagogischen Förderbedarf hat, d.h. ohne entsprechende Maßnahmen nicht an dem Unterricht in einer Regelklasse teilnehmen kann, so melden Sie ihr Kind für einen der Integrationsplätze an. Es muss dann in einem Aufnahmeverfahren entschieden werden, ob ihr Kind in der zukünftigen Integrationsklasse seinen Bedürfnissen entsprechend gefördert werden kann.

 

Wie geht es nach der Grundschulzeit weiter?

 

Auch nach Abschluss der Grundschulzeit besteht die Möglichkeit, weiterhin eine Integrationsklasse zu besuchen. Seit dem Schuljahr1990/91 gibt es an der Ida-Ehre-Schule (Gesamtschule), mit der wir in engem Kontakt stehen, Integrationsklassen.

 

Integration und Inklusion - der neue §12

 

Alle Informationen dazu finden Sie unter http://www.hamburg.de//integration-inklusion

Schulintern sind wir dabei ein Konzept zur Umsetzung der Inklusion an unserer Schule zu erarbeiten.  

 

 

 



Downloads



Artikel drucken
Lesezeichen setzen

(Änderungsdatum: 05.07.11)